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Europäische Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse e.V.

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HauptautorFabian Hayo
MitautorenMichael Weyde, Stefan Schulz
MedientypPDF-Dokument
PublikationsartVortrag
Erscheinungsjahr2016
Verlag25. EVU Congress, Bratislava

Nach dem Fokus medialer Berichterstattung scheint sich jährlich eine Vielzahl von Unfällen zwischen rechts abbiegenden Güterkraftfahrzeugen (Gkfz) und Radfahrern sowie Fußgängern zu ereignen. Die mediale Präsenz derartiger Unfälle dürfte daran liegen, dass diese oftmals mit schweren bzw. tödlichen Verletzungen einhergehen. Nach dem Datenmaterial des statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2013 war bei 20 % aller tödlichen Radfahrerunfälle und bei 15 % aller getöteten Fußgänger ein Gkfz beteiligt [1]. Von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wurde eine Erhebung über Unfälle mit rechts abbiegenden Gkfz erstellt. Mittels einer Hochrechnung wurde eingegrenzt, dass sich im Jahr 2012 insgesamt rund 640 Abbiege-Unfälle zwischen Gkfz und Radfahrende ereignet haben, wobei 23 Radfahrende getötet wurden. Dies entspricht rund 9,3 % aller innerorts und rund 3,6 % aller tödlich verunglückten Radfahrer im Jahr 2012. Differenziert nach dem zulässigen Gesamtgewicht der Gkfz wurden nach der Studie der BASt rund 232 Unfälle mit Personenschaden sowie 22 Getöteten von sogenannten schweren Gkfz, d. h. mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 t, verursacht [2]. Hierbei geht aus einer weiteren Studie der BASt bereits hervor, dass der vordere rechte Eckbereich, und zwar sowohl vor, als auch seitlich des Fahrerhauses, besonders häufig den Erstanprall an diesen Gkfz darstellt [3]. Im Rahmen dieser Arbeit wurden daher die Unfälle mit rechtsabbiegenden schweren Gkfz untersucht.

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