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Europäische Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse e.V.

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HauptautorStefan Zuber
MitautorenAlain Florin
MedientypPDF-Dokument
PublikationsartVortrag
Erscheinungsjahr2016
Verlag25. EVU Congress, Bratislava

Dieser Artikel befasst sich mit zwei Serien von Crashversuchen der EVU Ländergruppe Schweiz, bei denen der EDR im Airbagsteuergerät von drei Toyota Aygo ausgelesen und mit den UDS Daten verglichen wurden. Als Kollisionspartner dienten drei Citroen C5. Alle Fahrzeuge wurden dabei für zwei Versuche (Auffahrkollision, jeweils Front und Heck) verwendet. Die Kollisiongeschwindigkeit bei den Versuchen mit dem Citroen C5 als stossendes Fahrzeug wurde bei 20 km/h festgelegt. Bei den Versuchen mit dem Toyota Aygo als stossendes Fahrzeug wurde die Kollisionsgeschwindigkeit mit 40 km/h definiert. Die Crashdaten wurden mittels UDS erfasst. Die Versuchsfahrzeuge wurden vor und nach dem Crash durch die DTC AG mit einem Faro Laserscanner vermessen. Die Scandaten wurden anschliessend zu 3D-Modelle aufbereitet.

Bei vier Versuchen wurden an den Toyota Aygo keine Airbags ausgelöst. Dennoch wurden bei diesen Versuchen Kollisionsdaten (Crashpuls) im Airbagsteuergerät erfasst. Diese Daten weisen eine gute Korrelation mit den Vergleichsdaten aus dem UDS auf. Bei zwei Versuchen (ein Toyota Aygo) wurden beim ersten Versuch die Airbags ausgelöst. Bei diesem Fahrzeug wurden jedoch bei beiden Versuchen keine Daten im EDR abgespeichert.

Die Crashversuche wurden im September 2015 in Wildhaus (Schweiz) durchgeführt. Dabei wurde auf die mobile Crashinfrastruktur der AXA Unfallforschung zurückgegriffen.

(EVU-Mitglieder können den ganzen Beitrag herunterladen)