Deutsch
EnglishDeutschFrenchEspañolItalianDanishSerbianHungarianDutchRomânăČeštinaPolishHebrew (Israel)Greek
 

Europäische Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse e.V.

Banner03

 

HauptautorDenis P. Wood
MitautorenColin Glynn, Naoya Nishimura, Ciaran Simms
MedientypPDF-Dokument
PublikationsartVortrag
Erscheinungsjahr2016
Verlag25. EVU Congress, Bratislava

Diese Arbeit untersucht das Verhalten von Fahrzeugen bei einem totalen Heckaufprall, einem Unterfahr-/Überfahr-Heckaufprall und bei einem Heckaufprall auf die Abschleppstange bei langsamer Geschwindigkeit. Sie vergleicht die Unterschiede bei der mittleren Beschleunigung und der dynamischen Quetschung als Funktion der Kollisionsgeschwindigkeit und der Delta-V der drei Kollisionstypen. Die Daten wurden mithilfe einer detaillierten Analyse der Crashtest-Daten in der AGU-Datenbank gewonnen. Die Analyse zeigt für die drei Kollisionstypen eindeutige Beziehungen auf. Bei einer gegebenen Kollisionsgeschwindigkeit ist die mittlere Beschleunigung bei einem Totalaufprall am höchsten und beim Aufprall auf die Abschleppstange am niedrigsten ist. Außerdem wird gezeigt, dass die maximale dynamische Quetschung für den Aufprall auf die Abschleppstange charakteristisch ist, während die dynamische Quetschung bei Totalaufprall am geringsten ist.

Die Veröffentlichungen zeigen, dass die spezifische Unfallleistung (Specific Accident Power, SPUL) das allgemeine Verletzungsrisiko genauer wiedergibt als Delta-V (ΔV). Bei den oft zitierten Schwellenwerten von 3 mph und 5 mph der Delta-V als Auslöser von Schleudertraumata bei einem Heckaufprall von Fahrzeugen entspricht beim Totalaufprall dem repräsentativen SPULSchwellenwert von 20 m2/s3 und 54 m2/s3. Den Schwellenwerten der SPUL entsprechen bei Unterfahr-/Überfahrkollisionen 3,3 mph und 5,5 mph bzw. bei Kollisionen mit Abschleppstange 3,8 und 6,3 mph.

(EVU-Mitglieder können den ganzen Beitrag herunterladen)